Viele Worte, keine Punkte

Sonntag 2.7. 11:00 Uhr „JWD“

Bei perfektem Hockeywetter und einer offenen Rechnung aus dem Hinspiel (3:3) bereiten wir uns trotz langer Anreise auf das anstehende Spiel gegen SV Blau-Gelb Berlin in Weißensee vor. Der Plan ist klar. Ein ruhiger Spielaufbau und klare Pässe sollen zu einem Sieg über den bekanntermaßen hitzigen und durchaus körperbetonten Spielstil der Gastgeber führen.

12 Uhr Spielbeginn.

Wir starten gut in die erste Hälfte. Schon die ersten Angriffe führen zu Kreisszenen, die Zuordnung stimmt, der Gegner bekommt keinen Zugriff aufs Spiel und fängt an sich zunehmend aufgebracht und wild gestikulierend über den Platz zu bewegen. Wir bleiben ruhig und gehen in der Folge verdient nach einer Ecke per Rebound in Führung.

Leider gelingt es in den folgenden Minuten nicht, trotz einiger gut strukturierten Angriffen, nachzulegen.

Kurz vor Ende von Halbzeit eins dringt Blau-Gelb doch einmal in den Schusskreis ein und bekommt eine Strafecke zugesprochen. Zustande kam diese nach einem Fehler bei der Ballannahme nach einem Schlenzball. Dass nach diesem Fehler unser Torwart souverän hält, wird nur von einem leichten Patzer der Schiedsrichter getrübt, die nach der grandiosen Abwehr unseres Schlussmannes einen Fuß gesehen haben wollen… Naja, es hätte gar nicht so weit kommen müssen. Die Folge war der 1:1 Ausgleich und Halbzeitstand.

Anpfiff 2. Halbzeit

Einer der ersten Angriffe von Blau-Gelb startet über die rechte Defensivseite, der erste Zweikampf geht verloren und danach folgt eine Fehlerkette im Defensivverhalten welche zur Führung der Gastgeber führt.

Danach verlieren wir den Kopf. Statt uns auf die gute erste Hälfte zu besinnen steigen wir in der Folge auf die Provokationen und Pöbelleien des Gegners voll ein. Die bis dahin wirklich guten Schiedsrichter geraten nun zunehmend in den Fokus. Ein paar ungestrafte teilweise wirklich unsportliche Fouls von Blau-Gelb lassen bei so manchem unserer jüngeren Herren alle Dämme brechen. Jede Aktion wird nun von beiden Seiten lautstark diskutiert. In der Folge aber vielleicht zu spät werden auf beiden Seiten diverse Karten verteilt.

Das Spiel selbst findet nicht mehr wirklich statt. Am Ende bleibt es bei einer 2:1 Niederlage.

Fazit:

Das Spiel glitt uns nach dem sehr ärgerlichen Ausgleichstreffer aus den Händen. Wir haben es nicht geschafft auf die unsportlichen Aktionen des Gegners mit spielerischen Mitteln zu antworten und wir haben uns von der Unruhe anstecken lassen. Ähnliche Situationen werden uns in dieser Liga immer wieder erwarten, wir müssen lernen damit umzugehen, dann gehen wir als solchen Begegnungen in Zukunft als Sieger vom Platz.

Eure Herren

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