Erstes Diagonalsommercamp in und um Neukölln

Vom 09.-13.7.18 fand das 1. Diagonalsommercamp täglich von 10:00 -16:00 Uhr statt.

Die Idee entstand um die Osterzeit, als mir der Gedanke kam, dass es inzwischen etliche Hockeycamps gibt aber mir keins für Schulhockeykinder bekannt ist.

Ich stellte bei Diagonal meine Idee vor, man befand sie für gut und sagte mir Unterstützung zu.

Durch die Hilfe war es möglich die Campgebühr sehr überschaubar zu halten.

Es wurden Flyer erstellt, in vier Neuköllner Schulen und der Paul Maar Schule in Großziethen verteilt und die Anmeldungen entgegen genommen.

Viele begeisterte Eltern sagten: Super Sache! Unsere Kinder wären sehr gerne dabei, aber wir sind bereits im Urlaub. Wenn wir das frühzeitig wissen, dass es im nächsten Jahr wieder stattfindet,

planen wir das sehr gerne mit ein.

Es kamen Anmeldungen aus allen 5 Schulen und am 9.7.18 starteten wir mit 16 Jungs und 8 Mädchen in das Sommercamp.

Damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist, benötigen so viele Kids eine entsprechende Zahl an Trainern und Betreuern. Dabei waren Tom (Honorartrainer bei Diagonal) Jana (Betreuerin von Diagonal) unser Youngster Moritz (Trainer KB beim CfL) und ich als Campleiterin, Organisatorin und ebenfalls Honorartrainerin bei Diagonal.

Die ersten 10 Minuten stellten wir uns vor und erklärten den Kindern den Tagesablauf.

Dann begannen wir mit einem Kennlernspiel, damit man schon mal den Namen des einen oder anderen gehört hatte.

Die Trainingsinhalte wurden auf alle 3 Trainer verteilt und am Abend vor dem darauf folgenden Camptag mussten Sie in die Whattsapp Gruppe gestellt werden, damit alle 3 Trainer und Betreuer genau wissen, um was es am nächsten Tag geht.
Anschließend stand das Warmup auf dem Programm. Das wurde von Allen immer gemeinsam absolviert.

Um diesen Teil kümmerte sich Jana täglich und entwickelte dort viel Phantasie.

Es wurde diverse Spiele gemacht, die zur Vorbereitung auf das Hockeyspiel wichtig sind. Besonderen Wert legten wir hierbei auf Koordination und Teamfähigkeit.

Danach erfolgte immer eine Einheit Hockeytraining, bevor es in die Mittagspause ging.

In der Mittagspause stand täglich frisches Obst und Gemüse bereit, dass von uns Betreuern für unsere kleinen Hockeyspieler- und Spielerinnen mundgerecht zubereitet wurde.

Gutes Essen ist schließlich ein sehr wichtiger Bestandteil im Leben eines Sportlers.

Die Getränkeflaschen wurden immer gut mit Wasser und Apfelschorle (natürlich ohne Zucker) gefüllt.

Anschließend gab es, da ja alle immer sehr brav waren, ein Eis.

Kaum war das Mittagessen vorbei, ging es wieder für 1,5 Stunden auf den Platz wo wir verschiedene Übungen aufgebaut hatten. Der Leistungsstand der Kinder war sehr unterschiedlich. Deshalb haben wir sie in 3 Gruppen aufgeteilt und jeder konnte individuell gefördert und gefordert werden.

Nach den Übungen gab es eine 15 Minütige Pause, bevor es zur letzten Einheit des Tages ging.

In dieser Einheit unterteilten wir die Kinder immer in 2 Gruppen. Es war immer das Highlight

da dann Hockeyspiele stattfanden.

Eins sollte man nicht unerwähnt lassen. Das Training der Schulhockey AG findet nur in der Halle statt.

Das Camp fand aber auf dem großen Kunstrasen der Paul Rusch Sportanlage am Kölner Damm statt. Auf dieser wunderschönen Anlage trainieren sonst die Hockeyspieler des CfL Berlin.
Die Kinder fanden sich sehr schnell zu recht und erlernten während der 5 Tage viele neue Techniken, die es in der Halle nicht gibt.

Schon am zweiten Tag der Veranstaltung hatten sich kleine Freundschaften zwischen den Schülern aller Schulen entwickelt. Es war sehr schön mit anzusehen, dass alle sehr viel Spaß hatten.

Am Donnerstag mussten wir den ganzen Tag in die Sporthalle am Kölner Damm gehen, die ich in weiser Voraussicht für den Notfall gebucht hatte.

Der Wettergott sandte den Regen, der in den letzten 6 Wochen gefehlt hatte, auf einmal vom Himmel.

Freitag, am letzten Tag des Camps, schien wieder die Sonne und wir hatten noch einen sehr schönen letzten Abschlusstag.

Zum Ende bekam noch jedes Kind ein kleines Abschiedsgeschenk als Erinnerung und dann wurden alle in den Urlaub bzw. in die Ferien geschickt.

Die Eltern waren mit unserer Arbeit offensichtlich sehr zufrieden und drückten dies in Form etlicher Packungen Süßigkeiten aus. Vielen Dank dafür!

Was uns Trainer und Betreuer betraf, kann man nur sagen wir waren ein tolles Team. Jeder packte da an, wo es nötig war und wir standen während der ganzen Zeit immer für die Kinder zur Verfügung.

Am Donnerstag gingen wir vier, nach getaner Arbeit zusammen zum Griechen essen, um das bis dahin Erlebte in gemütlicher Runde zu besprechen und Revue passieren zu lassen und uns auf den letzten Tag vorzubereiten.

Einigkeit herrschte bei allen, dass es sehr schöne aber auch recht anstrengende Tage waren und man das unbedingt wiederholen sollte.

Michael Berger (Sportlicher Leiter) kam am Donnerstag auch auf einen Sprung vorbei, um sich das Geschehen anzusehen.

In einem kurzen Gespräch berichtete ich ihm, dass das Camp ein voller Erfolg ist und gleichzeitig unterbreitete ich ihm meine Zukunftspläne.

In den Sommerferien findet ab jetzt immer in der ersten Woche von Montag bis Freitag ein Camp auf dem Sportplatz statt. Zusätzlich möchte ich ab 2019 auch in der ersten Herbstferienwoche von Montag – Freitag in der Halle ein Camp anbieten.

So liebe Eltern, jetzt könnt ihr planen.

In diesem Sinne wünsche ich allen noch wunderschöne und erholsame Ferien mit vielen gemeinsamen, erlebnisreichen Stunden.

Hockeyherzlichst

Gudrun Kauschke

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