Chronik

Als alles begann

Der 25-jährige Junglehrer Günter Ludwig nahm im Januar 1960 seinen Dienst an der 30.Grundschule in Neukölln im Ortsteil Buckow auf. “Hockeyverseucht“ schon durch seinen Vater, der viele Jahre als
Jugendwart im Berliner Hockey-Verband (BHV) fungierte, begann er sogleich mit dem Aufbau einer Schulhockeymannschaft. Trainiert wurde zuerst natürlich auf dem Schulhof, doch bald schloss sich Günter Ludwig mit seinen Schülerinnen und Schülern der Buckower Abteilung des TSC Berlin an und die Mannschaften nahmen auch schon an den Verbandsspielen des BHV teil. Gespielt wurde zu der Zeit auf einem Schotterplatz an der Windmühle. Der Trainings-und Spielbetrieb war schwer zu organisieren, da den Jugendlichen nur wenige Erwachsene zur Seite standen.
Günters Vater, auch hier vorbildlich, stand seinem Sohn mit Rat und Tat zur Seite und immerhin konnte iIn der Hallensaison 1962/63 schon die erste Berliner Meisterschaft errungen werden.

Gruppe

Das Bild zeigt die Meistermannschaft mit Vater Kurt und Sohn Günter Ludwig, der gerade seine Hand auf die Schulter des späteren Vorsitzenden des Gesamtvereins CfL 65 Berlin, Joachim Erdmann, legt. Die beiden spielten später noch gemeinsam in der Mannschaft der Alten Herren und Günter Ludwig ist inzwischen längst pensionier t und Ehrenvorsitzender der Abteilung Hockey des CfL 65.

1965 spaltete sich nämlich die Buckower Abteilung des TSC mit den Sparten Hockey, Tischtennis, Turnen und Volleyball ab und gründeten den Club für Leibesübungen, eben den CfL. Gespielt wurde zuerst für eine Übergangszeit noch am Maybachufer in Neukölln, bis dann mit dem Bau der Gropiusstadt der Paul-Rusch-Sportplatz am Kölner Damm entstand, auf dem die Hockeysportler Ihre Heimstatt fanden und bis heute haben.
Jetzt begann eine recht erfolgreiche Zeit. Jungen und Mädchen haben Berliner Meistertitel errungen und einige Jungen vertraten Berlin sogar in Auswahlmannschaften. Zur Festigung der Gemeinschaft wurden gemeinsame Ferienzeltlager organisiert, Leichtathletik-Sportfeste im Verein und sogar im BHV(!) durchgeführt und natürlich auch
gemeinsam auf Reisen gegangen.

Auch die Gründung einer Eltern-und Freizeitmannschaft vor 25 Jahren erwies sich als sehr belebend für den Verein. Die Eltern, die Interesse an dem Sport gewonnen hatten, den ihre Kinder betrieben, waren nun auch im Verein zuhause und betreuten nicht nur ihre eigenen Kinder, sondern brachten sich auf vielfältige Art in die Vereinsarbeit mit ein und obwohl sich heute an Technik, Taktik, Material vieles geändert hat, das ist bis heute noch so!

Durch den Bau einer Halle und eines modernen Kunstrasenplatzes am Kölner Damm durch das Bezirksamt Neukölln sind sehr gute Bedingungen für die Ausübung des Hockeysportes auf hohem Niveau gegeben und diese werden auch genutzt.

Inzwischen ist mit Lothar Kauschke nun ein Schüler von Günter Ludwig 1.Vorsitzender der Hockeyabteilung und bringt den Verein mit seiner Leitungsmannschaft und mit neuen Ideen weiter voran.

Mit seinen stabilen Mitgliederzahlen gehört der CfL Berlin 65 zum vorderen Mittelfeld der Berliner Hockeyvereine und insbesondere der hohe Anteil von Kindern und Jugendlichen lässt für die Zukunft hoffen.
Der ganze Stolz des Vereins sind die „Shortys“, Kinder im Vorschulalter, die noch nicht die großen Hockeyschläger bewegen, aber sich selbst bei der Schulung der Feinmotorik und richtigem „Gauditraining“ ausgesprochen wohl fühlen.

Die Hockeysportler sind auf einem guten Weg und haben viele neue Ideen um weiter voran zu kommen!