1.Damen gegen Rotation

Gestern stand das vorletzte und vorerst wichtigste Spiel der Saison an. Unsere Gegnerinnen kamen von Rotation Prenzlauer Berg und mit einem Sieg, wäre der Aufstieg in die Regionalliga womöglich schon geschafft. Dementsprechend groß war die Anspannung vor dem Spiel beim Team natürlich auch.

Trotzdem begann das Spiel eher ruhig. Nach ungefähr fünf Minuten kam es dann zur ersten Strafecke, leider für Rotation. Wir schafften es den Ball auf der Linie abzuwehren, verursachten aber einen 7-Meter. Trotz guter Parade unserer Torwartin landete der Ball im Tor und unsere Gegnerinnen gingen mit 1:0 in Führung. Nach dem ersten Tor nahm das Spiel mehr und mehr an Fahrt und es gab mehrere kleineren Chancen auf beiden Seiten. Gegen Ende der Halbzeit erkämpften wir uns dann die erste Ecke, die aber leider nicht effektiv genutzt werden konnte. Kurz darauf folgte die nächste Strafecke wieder auf unserer Seite. Souverän konnten wir diese abwehren und in einen Konter starten. Aus diesem gelang es uns noch vor der Halbzeit den Ausgleich zu erzielen.

Die zweite Hälfte wurde deutlich hektischer. Erneut ging Rotation in Führung, konnte diese aber nicht lange halten, denn schon knapp eine Minute später erzielten wir erneut den Ausgleich aus dem Spiel heraus. In einer sehr wilden aber auch starken Endphase machten wir viel Druck. Mehrmals erarbeiteten wir uns Torchancen, schafften es aber einfach nicht den Ball ins Tor zu bekommen.

Wenige Sekunden vor Abpfiff waren es dann unsere Gegnerinnen, die sich die Schlussecke erkämpften und diese auch noch zum Siegtreffer verwandelten.

Natürlich waren wir nach dem Spiel sehr geknickt. Auch wenn noch nichts Richtung Aufstieg verloren ist, ist diese Niederlage extrem ärgerlich. Doch wir wissen, Zeit um die Köpfe hängen zu lassen haben wir nie. Bis zum letzten und mindestens genauso wichtigen Spiel gegen SCC sind nun vier Wochen hartes Training angesagt.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Zuschauern, die gestern da waren und freuen uns euch in vier Wochen wieder begrüßen zu dürfen.

Eure 1.damen

 

 

Veröffentlich am 29.1.18

Verfasser: Julia Hackbart

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